[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie Du Fremdwahrnehmung und Feedback für Dich nutzen kannst. 

Wenn wir mitbekommen, wie wir in der Fremdwahrnehmung anderer wirken, können wir daraus auch für uns selbst etwas mitnehmen. Feedback ist ein Angebot für Dich und auch für mich, über die eigene Wirkung zu reflektieren. Ich habe dazu meine Gedanken in einer Podcastfolge verarbeitet. Du kannst sie hier nachlesen und bekommst auch ein paar Tipps, wie Du mit Feedback umgehen kannst. Was daraus Du für Dich mitnehmen möchtest und was auch eher nicht.

Eigen- und Fremdwahrnehmung: Sich seiner selbst bewusst werden ist wichtig! 

In einem Webinar konnte ich sehen, welche unterschiedlichen Sprachen Männer und Frauen sprechen und wie wir uns damit auseinandersetzen, wie wir auf andere wirken. Strahle ich denn auch das aus, was ich ausstrahlen möchte?

In einer Situation erzählte ein Teilnehmer davon, dass er immer wieder das Feedback bekommt, arrogant zu wirken. Ihm war dies so aber nicht bewusst. Das zeigte mir wieder, wie wichtig es ist, am Thema “sich seiner selbst bewusst sein” zu arbeiten. Und zu lernen, wie das überhaupt funktioniert. 

Erinnerst Du dich an die Folge 30? Darin sprach ich darüber, wie wir uns überlegen können, wie wir eigentlich wirken und was wir ausstrahlen möchten. Dies kannst Du auf ganz unterschiedliche Situationen beziehen. In einem Gespräch machst Du Dir zunächst bewusst, mit welcher Person Du da sprichst. Wer Deine Zielperson ist und was bei dieser ankommen soll.

Alles hat eine Wirkung! Zum Beispiel auch, dass während der Aufnahme zu dieser Podcastfolge meine Büronachbarn Kaffee schreddern. Das hörst Du vielleicht im Hintergrund, wenn Du Dir die Folge anhörst. Natürlich hat das eine Wirkung auf Dich. Du stellst dir nun eventuell vor, dass ich nicht alleine in meinem Büro bin. Oder Du fragst dich, warum ich meine Podcastfolgen nicht in einem schalldichten Raum aufnehme. 

Mir wurde durch das Webinar wieder bewusst, wie wichtig es ist, sich seiner selbst bewusst zu sein. Und das auch situativ!

Und ich konnte auch wieder schön sehen, dass viele der Teilnehmenden ihre eigenen Antworten selbst mitbringen. Ein Teilnehmer berichtete von einem sehr entspannten Kollegen. So kamen wir auf die Frage, was er sich denn von diesem entspannten Kollegen abschauen könnte. 

Das ist ein Tipp, den ich gerne gebe: Was macht er/sie denn, was auf mich locker, entspannt oder charmant wirkt? Was an seiner/ihrer Art begeistert mich? Hierbei geht es nicht darum, andere Menschen zu kopieren. Sondern darum, für sich herauszufinden, wodurch diese Person wie auf mich wirkt. Was das mit mir macht und wie ich das für mich adaptieren kann.

Erfahre durch Feedback wie andere Dich wahrnehmen 

Die wichtigsten Punkte bei der Eigen- und Fremdwirkung möchte ich Dir hier einmal aufzeigen. Frage Dich selbst, wie Du wahrgenommen werden möchtest. Wie Du tatsächlich wirkst. Ob Du etwas verändern möchtest, oder nicht. Und wenn ja: Was genau und in welche Richtung? 

Dafür kannst Du sehr gut auch Feedback nutzen, welches Du bekommst. Meine liebste Feedback-Regel ist: ”Feedback ist ein Angebot zur Selbstüberprüfung”. Auch mich persönlich lässt ein Feedback immer nachdenken. Ich gehe dann in die Selbstreflektion. Denn auch ich bekomme Optimierungs-Feedback. Das hilft, um die Eigen- und Fremdwahrnehmung abzugleichen. 

An dieser Stelle möchte ich Dir mitgeben, dass Du Dir folgende Fragen stellst: Was macht das Feedback mit mir? Finde ich das zutreffend? Was davon möchte ich verändern und wie kann ich es verändern? 

Ein Beispiel von mir: Ich habe ein Feedback bekommen, über welches ich im Vorfeld dieser Folge nachgedacht habe. Dieses Feedback wurde an mich gerichtet, da hier unterschiedliche Erwartungen zu Leistungen im Raum standen. Diese Person hatte mehr von einer Sache und weniger von einer anderen Sache erwartet. 

Wie gehe ich nun mit einem solchen Feedback um? Ich überlege, ob ich bereit bin, davon etwas umzusetzen. Wenn ja: Was genau und wieviel? Das sind die zentralen Fragen. Doch genauso wichtig: Wenn ich davon nichts umsetzen möchte, dann lasse ich mich davon nicht weiter aufhalten. Ich lenke die Konzentration auf das positive Feedback was kam. So mache ich mir das Leben selbst nicht zu schwer. 

Es gibt Menschen, die Dinge nicht an sich heranlassen. Ich gehöre nicht dazu und bin da auch emotional. Ich bewundere Menschen, die ein Feedback einfach abstreifen. Doch denke ich, dass wir uns auf der Reise der persönlichen Weiterentwicklung auch in der Hinsicht mit uns selbst beschäftigen können. 

Das ist eine mehrschichtige Herausforderung. Wenn ich mich und meine Persönlichkeit für eine Situation betrachte, ist das nicht das Gesamtbild. Denn in unterschiedlichen Situationen wirke ich anders. Ich kann auf verschiedene Erfahrungsschätze zurückgreifen. Hier wünsche ich mir insbesondere von Frauen mehr Mut! Mut ihre eigene Erfahrung anzuerkennen. Dass Frauen anerkennen, mit welcher Erfahrung sie in einer Situation gehandelt haben und wie dies wirkte. 

Die Fremdwahrnehmung hat nicht unbedingt etwas mit Dir zu tun 

Wir können nicht jedem gefallen!

Du kannst Dich jedoch noch so sehr mit Deiner Eigen- und Fremdwahrnehmung auseinandersetzen. Es wird immer Menschen geben, die Dich toll finden. Aber genauso gibt es immer Menschen, denen Deine Wirkung nicht gefällt. Das hat nicht mal immer etwas mit Dir zu tun. 

Meine Antwort für solche Situationen: 

“Danke für das Feedback.“ Und dann überprüfe ich für mich, was ich davon mitnehmen kann. Aber ich muss damit leben, dass ich nicht alle Menschen erreiche, mit dem, was ich mit meiner Eigen- und Fremdwahrnehmung erreichen möchte.

Also: Hör Dir Feedback an, überlege, was Du davon verwenden möchtest und was aber auch nicht.


[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]