[vc_row][vc_column][vc_column_text]Heute habe ich ein paar Tipps für dich mitgebracht. Denn in der aktuellen Situation, in der wir uns befinden, sind wir Menschen alle dabei. Und wir müssen uns auch anderweitig in vielen Bereichen nach neuen Tools umschauen. Bei mir ist es aktuell das Tool Video, und ich habe jetzt schon das eine oder andere Webinar dazu gegeben, wie man im Video wirken kann. Denn mein Thema ist hier Auftritt und Wirkung.

In der heutige Podcastfolge geht es um die Tipps „Perfekt unperfekt“. Wie perfekt muss mein Video überhaupt sein? Wie du ja vielleicht weißt, ist mein Business-Motto “Perfekt muss nicht sein, echt ist schöner”, und ich möchte dir nur ganz kurz erzählen, woraus das entstanden ist. Ich habe früher immer gedacht, ich muss die perfekte Note singen, damit jeder denkt : “Boah das war super”.

Und irgendwann habe ich festgestellt darum geht es gar nicht. Es geht eigentlich darum, dass die Leute begeistert sind durch die Emotionen, die da rüberkommt. Also, wenn jemand zu mir kam und gesagt hat. “Sonja, dein Lied hat mich echt berührt”, dann habe ich oft gesagt: “Ja, danke, aber an der Stelle war das C zu flat oder das und das:” Und die Leute haben nur gesagt: “Okay”.

Darum geht es nämlich gar nicht. Es geht um die Emotionen. Es geht darum, die Menschen zu berühren, und das ist nicht nur beim Singen so. Und auch nicht nur auf der Präsenzbühne, sondern auch auf der virtuellen.

Perfekt unperfekt. Wie perfekt muss mein Video sein? Zuerst einmal: das Video muss nicht perfekt sein. Wir sind in einer perfekten Zeit, um unperfekte Videos zu machen.

Das heißt natürlich nicht, dass du, wie es oft ist, ein Bücherregal im Hintergrund haben sollst. Du kannst dich für einen virtuellen Hintergrund entscheiden, den du frei wählen kannst, aber auch dieser macht einen Eindruck.
Mittlerweile blende ich meist gar keinen Hintergrund ein. Ich entscheide eigentlich immer: Was ist der Anlass? Worüber spreche ich?

Dann geht es nicht nur darum, welchen Hintergrund du möchtest, sondern was du anziehst, wenn du ein gestreiftes Oberteil hast, dann kann das sehr leicht flimmern, wie es bei Kameras einfach oft der Fall ist. Wenn du ein gepunktetes Oberteil hast, kann das die Zuschauer kirre machen. Und wenn du ein Oberteil hast, was gänzlich mit deinem Hintergrund verschwimmt, dann kann das auch etwas unvorteilhaft sein.

Also überlege durchaus, was du anziehst, und überleg dir auch, ob du dich nicht ein bisschen abpuderst. Auch Männer können etwas Puder vertragen, damit sie nicht so glänzen vor der Kamera.

Wichtig ist, wenn du die Leute direkt ansprichst, gucke bitte in die Kamera, guck nicht auf dein Display. Wenn du etwas abliest, dann kann das ein bewusstes nach unten schauen sein, aber wenn du die Menschen ansprichst, dann sprich sie bitte auch direkt an.

Licht: Wie sind die Lichtgegebenheiten? Welches Licht muss ich anmachen, damit es einigermaßen gut aussieht? Auch ich bin kein Lichttechniker, aber trotzdem versuche ich, ein angenehmes Licht für die Zuschauer zu haben. Was überhaupt nicht geht, sind zu dunkle Hintergründe und auch schlecht ausgeleuchtete Menschen. Dann wird es für mich persönlich irgendwann anstrengend zuzuschauen.

Achte auf deinen Ton: Ich habe hier natürlich ein Podcaster-Mikro, was einen guten Ton macht. Das war etwas teurer. Es gibt aber auch schon kleine Ansteck-Mikros, die wenn du übers Handy was aufnehmen oder wenn dein Computer einen Klinkenausgang hat, dann kann das schon reichen, um den Ton wesentlich besser zu machen, als wenn du einfach nur so irgendwo rein sprichst oder auch noch rauschend unterwegs bist. Im Zweifel nimm einfach dein Headset vom Handy. Die meisten Handys haben mittlerweile auch ein gutes Headset, das man verwenden kann.

Schreibe ein Drehbuch, wenn du ein Video drehst. Und wenn du ein Webinar planst nutze einen Leitfaden oder auch Notizen, um eine Orientierung zu haben.

Und dann? Letzter Tipp für heute:

Überlege dir Geschichten, die du erzählen kannst. Benutze Storytelling, nutze Geschichten, anhand derer du plastisch machen kannst, was dein Thema ist.

Zum Thema Storytelling gibt es einen extra Blogeintrag. Zu diesem geht es hier.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]