Videotipp: Warum dein Video nicht perfekt sein muss – Podcast Folge 5

Heu­te habe ich ein paar Tipps für dich mit­ge­bracht. Denn in der aktu­el­len Situa­ti­on, in der wir uns befin­den, sind wir Men­schen alle dabei. Und wir müs­sen uns auch ander­wei­tig in vie­len Berei­chen nach neu­en Tools umschau­en. Bei mir ist es aktu­ell das Tool Video, und ich habe jetzt schon das eine oder ande­re Webi­nar dazu gege­ben, wie man im Video wir­ken kann. Denn mein The­ma ist hier Auf­tritt und Wirkung.

In der heu­ti­ge Pod­cast­fol­ge geht es um die Tipps „Per­fekt unper­fekt“. Wie per­fekt muss mein Video über­haupt sein? Wie du ja viel­leicht weißt, ist mein Busi­ness-Mot­to “Per­fekt muss nicht sein, echt ist schö­ner”, und ich möch­te dir nur ganz kurz erzäh­len, wor­aus das ent­stan­den ist. Ich habe frü­her immer gedacht, ich muss die per­fek­te Note sin­gen, damit jeder denkt : “Boah das war super”.

Und irgend­wann habe ich fest­ge­stellt dar­um geht es gar nicht. Es geht eigent­lich dar­um, dass die Leu­te begeis­tert sind durch die Emo­tio­nen, die da rüber­kommt. Also, wenn jemand zu mir kam und gesagt hat. “Son­ja, dein Lied hat mich echt berührt”, dann habe ich oft gesagt: “Ja, dan­ke, aber an der Stel­le war das C zu flat oder das und das:” Und die Leu­te haben nur gesagt: “Okay”.

Dar­um geht es näm­lich gar nicht. Es geht um die Emo­tio­nen. Es geht dar­um, die Men­schen zu berüh­ren, und das ist nicht nur beim Sin­gen so. Und auch nicht nur auf der Prä­senz­büh­ne, son­dern auch auf der virtuellen.

Per­fekt unper­fekt. Wie per­fekt muss mein Video sein? Zuerst ein­mal: das Video muss nicht per­fekt sein. Wir sind in einer per­fek­ten Zeit, um unper­fek­te Vide­os zu machen.

Das heißt natür­lich nicht, dass du, wie es oft ist, ein Bücher­re­gal im Hin­ter­grund haben sollst. Du kannst dich für einen vir­tu­el­len Hin­ter­grund ent­schei­den, den du frei wäh­len kannst, aber auch die­ser macht einen Eindruck.
Mitt­ler­wei­le blen­de ich meist gar kei­nen Hin­ter­grund ein. Ich ent­schei­de eigent­lich immer: Was ist der Anlass? Wor­über spre­che ich?

Dann geht es nicht nur dar­um, wel­chen Hin­ter­grund du möch­test, son­dern was du anziehst, wenn du ein gestreif­tes Ober­teil hast, dann kann das sehr leicht flim­mern, wie es bei Kame­ras ein­fach oft der Fall ist. Wenn du ein gepunk­te­tes Ober­teil hast, kann das die Zuschau­er kir­re machen. Und wenn du ein Ober­teil hast, was gänz­lich mit dei­nem Hin­ter­grund ver­schwimmt, dann kann das auch etwas unvor­teil­haft sein.

Also über­le­ge durch­aus, was du anziehst, und über­leg dir auch, ob du dich nicht ein biss­chen abpu­derst. Auch Män­ner kön­nen etwas Puder ver­tra­gen, damit sie nicht so glän­zen vor der Kamera.

Wich­tig ist, wenn du die Leu­te direkt ansprichst, gucke bit­te in die Kame­ra, guck nicht auf dein Dis­play. Wenn du etwas abliest, dann kann das ein bewuss­tes nach unten schau­en sein, aber wenn du die Men­schen ansprichst, dann sprich sie bit­te auch direkt an.

Licht: Wie sind die Licht­ge­ge­ben­hei­ten? Wel­ches Licht muss ich anma­chen, damit es eini­ger­ma­ßen gut aus­sieht? Auch ich bin kein Licht­tech­ni­ker, aber trotz­dem ver­su­che ich, ein ange­neh­mes Licht für die Zuschau­er zu haben. Was über­haupt nicht geht, sind zu dunk­le Hin­ter­grün­de und auch schlecht aus­ge­leuch­te­te Men­schen. Dann wird es für mich per­sön­lich irgend­wann anstren­gend zuzuschauen.

Ach­te auf dei­nen Ton: Ich habe hier natür­lich ein Pod­cas­ter-Mikro, was einen guten Ton macht. Das war etwas teu­rer. Es gibt aber auch schon klei­ne Ansteck-Mikros, die wenn du übers Han­dy was auf­neh­men oder wenn dein Com­pu­ter einen Klin­ken­aus­gang hat, dann kann das schon rei­chen, um den Ton wesent­lich bes­ser zu machen, als wenn du ein­fach nur so irgend­wo rein sprichst oder auch noch rau­schend unter­wegs bist. Im Zwei­fel nimm ein­fach dein Head­set vom Han­dy. Die meis­ten Han­dys haben mitt­ler­wei­le auch ein gutes Head­set, das man ver­wen­den kann.

Schrei­be ein Dreh­buch, wenn du ein Video drehst. Und wenn du ein Webi­nar planst nut­ze einen Leit­fa­den oder auch Noti­zen, um eine Ori­en­tie­rung zu haben.

Und dann? Letz­ter Tipp für heute:

Über­le­ge dir Geschich­ten, die du erzäh­len kannst. Benut­ze Sto­ry­tel­ling, nut­ze Geschich­ten, anhand derer du plas­tisch machen kannst, was dein The­ma ist.

Zum The­ma Sto­ry­tel­ling gibt es einen extra Blog­ein­trag. Zu die­sem geht es hier.

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