Bitte nicht einschlafen – sondern begeistern (Blog zum Podcast Folge 95)

Begeisterst Du schon oder schläferst Du noch ein? (Folge 95)

Betreu­tes Vor­le­sen mit Power­point Prä­sen­ta­tio­nen – bit­te nicht! 

Ich habe eine riiieee­si­ge Bit­te an Dich: Mach kein “betreu­tes Vor­le­sen”. Ich stel­le immer wie­der fest, dass Men­schen bei ihren Vor­trä­gen, Prä­sen­ta­tio­nen oder Pitchs voll­ge­schrie­be­ne Foli­en als Power­point Prä­sen­ta­tio­nen mit­brin­gen. Nichts gegen Power­Point – aber bit­te nicht so!

Du möch­test Men­schen begeis­tern und nicht zu ihrer Ein­schlaf­hil­fe wer­den. Genau dar­um dreht sich mei­ne Pod­cast­fol­ge Nr. 95. Denn betreu­tes Vor­le­sen muss nicht sein, es geht so viel bes­ser und inter­es­san­ter. Wie? Das ver­ra­te ich Dir hier.

Ver­mei­de text­las­ti­ge Power­point Präsentationen!

Es gibt einen kla­ren Unter­schied zwi­schen Handouts, Foto­pro­to­koll, Work­books und Dei­nen Foli­en in Power­point Prä­sen­ta­tio­nen. In Handouts, etc. ist ein Fließ­text gut nutz­bar, da es sich um Begleit­ma­te­ri­al han­delt. Doch ich sehe so oft Foli­en in Vor­trä­gen, wel­che gera­de­zu über­quel­len von Fließ­text. Und meis­tens liest der Vor­tra­gen­de die­sen dann auch noch 1:1 so vor.

Stell Dir vor, Du sitzt bei einer sol­chen Power­point Prä­sen­ta­ti­on im Publi­kum. Wie genau hörst Du zu? Wie viel liest Du mit? Und wor­an erin­nerst Du Dich im Nach­hin­ein? Ich kann es Dir sagen: An wenig. Dein Gehirn schal­tet ab. Du ver­sucht zuzu­hö­ren, zu lesen und dann greifst Du im Zwei­fel zum Han­dy, da es viel zu lang­wei­lig ist.

Stopp! Wir möch­ten die Auf­merk­sam­keit unse­res Publi­kums und nicht deren Ein­schlaf­hil­fe sein. Die Men­schen sol­len sich an Dei­ne Kern­bot­schaft erin­nern! Und nicht dar­an, dass Du die Per­son mit den 1000 Foli­en und dem lang­wei­li­gen Vor­trag warst.

Bit­te. Kein. Betreu­tes. Vorlesen!

Eine voll­ge­schrie­be­ne Folie in einer Power­point Prä­sen­ta­ti­on kann auch schnell den Ein­druck erwe­cken, dass Du Dein The­ma nicht gut genug kennst und able­sen musst. Dazu kommt, dass ein­fach nur “Foli­en vor­le­sen” sicher­lich auch lang­wei­lig für Dich selbst ist. So begeis­terst Du Dein Publi­kum nicht!

Ich möch­te Dich dazu ani­mie­ren, Dei­ne Power­point Prä­sen­ta­tio­nen anders zu gestal­ten. Gra­fik ist nicht von Haus aus meins, doch da habe ich viel von mei­ner Mit­ar­bei­te­rin Sophia gelernt. Weni­ger ist mehr! Auf mei­nen Foli­en für Vor­trä­ge ist meis­tens nur eins: Ein Bild. Das war’s.

Für Ver­kaufspitchs schrei­be ich durch­aus Infor­ma­tio­nen auf mei­ne Foli­en. Doch die­se blen­de ich Satz für Satz ein. Die­se Infor­ma­tio­nen bestehen haupt­säch­lich aus Schlag­wör­tern oder kur­zen Schlag­sät­zen. Kom­bi­niert mit einem pas­sen­den Bild bleibt die Mes­sa­ge auch wirk­lich beim Publi­kum im Kopf.

Power­point Prä­sen­ta­tio­nen: Keep it simple!

Mein Appell an Dich: Keep it simp­le! Weni­ger ist mehr. Es ist ein­fach so. Über­den­ke bit­te zukünf­tig, WAS Du auf Dei­ne Foli­en packst. Dei­nen Text kannst Du unsicht­bar fürs Publi­kum in die Notiz­funk­ti­on schrei­ben. (Wie das geht, erklä­re ich in der Zukunft mal ausführlicher.)

Alles, was Du mit­tei­len möch­test, kannst Du in ein Handout schrei­ben, wel­ches Du erst NACH Dei­ner Prä­sen­ta­ti­on rausgibst.

Ein Work­book liegt dem Publi­kum schon wäh­rend des Vor­trags vor. Doch gera­de bei Din­gen wie einem Unter­neh­mens­pitch möch­test Du die vol­le Auf­merk­sam­keit der Zuhö­rer. Da soll kei­ner neben­bei in Unter­la­gen blät­tern. Wei­se ger­ne am Anfang dar­auf hin, dass es nach Dei­nem Vor­trag alle Infor­ma­tio­nen als Handout geben wird.

Wenn Dei­ne Prä­sen­ta­ti­on rich­tig gut ist und auch Dich selbst begeis­tert, kommst Du ganz anders rüber. Eine gute Vor­be­rei­tung ist für die­se Art der Prä­sen­ta­ti­on uner­läss­lich. Doch Du wirst sehen, es lohnt sich. Bring mehr Enter­tain­ment ins Busi­ness. Kei­ner hat mehr Lust auf tro­cke­ne Zah­len, Daten, Fak­ten oder betreu­tes Vorlesen!

Und auch wenn Du “lang­wei­li­ge” Din­ge prä­sen­tie­ren musst, kannst Du dies auf eine begeis­tern­de Art tun, die den Men­schen im Kopf bleibt. Hör dazu ger­ne noch­mal in mei­ne Pod­cast­fol­gen zum Sto­ry­tel­ling rein! Schaf­fe Meta­phern, Bil­der, Geschich­ten und Emo­tio­nen, durch Din­ge, die Dich auch berühren!

Ich arbei­te im Hin­ter­grund an mei­nem Grup­pen­pro­gramm “Rock your Busi­ness sta­ge”, in wel­chem Du neben vie­len vie­len ande­ren tol­len Din­gen genau das lernst: Wie Du in Dei­nen Vor­trä­gen begeis­terst, Dei­nen Pitch wir­kungs­voll prä­sen­tierst und im Kopf bleibst. Dazu erfährst Du in Kür­ze mehr!

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