Deine Unternehmenspräsentation: So bleibt Deine Kernbotschaft im Gedächtnis!

Deine Unternehmenspräsentation: So bleibt Deine Kernbotschaft im Gedächtnis!

Du bist Unter­neh­me­rin und willst zu Dei­nem The­ma als Exper­te oder Exper­tin sicht­bar wer­den? Ein bewähr­tes For­mat hier­für ist die Unternehmenspräsentation.

Aber wie for­mu­liert man so eine Prä­sen­ta­ti­on? Wie fin­dest Du die Kern­bot­schaft, mit der Du als Expert*in sicht­bar wer­den willst? Und an die sich Dein Publi­kum erinnert?

Dafür gebe ich Dir in mei­ner aktu­el­len Pod­cast­fol­ge ein paar Tipps mit auf den Weg.

Du musst zurück zum Urschleim

Letz­te Woche war ich bei einem Kun­den in Nürn­berg vor Ort. Gemein­sam übten wir im Team die Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on mei­nes Kun­den. Dabei stell­te sich die Fra­ge: Wie fan­ge ich denn über­haupt an? Wie erstel­le ich die Key­note für eine Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on? Wie fin­de ich mei­ne Kernbotschaft?

Also ging ich mit mei­nem Kun­den an den Anfang zurück. Ich nut­ze dafür gern das Prin­zip des Gol­den Cir­cle von Simon Sinek. Sinek stellt drei Fra­gen: Why? How? What?

Mit die­sen drei Fra­gen kommst Du an den Urschleim her­an: Was will ich eigent­lich sagen? Was will ich in mei­ner Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on mitgeben?

Was ist Dein Warum?

Zuerst soll­test Du für Dich klä­ren, wofür Du stehst. Was ist Dein War­um? War­um tut Dein Unter­neh­men, was es tut? Was sind Dei­ne Wer­te? Was treibt Dich an? War­um willst Du auf die­se Bühne?

Das Pro­blem dabei: Das War­um hört sich nach außen oft wie eine Plat­ti­tü­de an. Des­halb ist es wich­tig, hier wirk­lich tief zu gra­ben und authen­ti­sche Wor­te zu finden!

Ich gebe Dir mein War­um als Bei­spiel: Ich möch­te mehr Enter­tain­ment in die Welt brin­gen. Ich möch­te Men­schen begeis­tern! Es gibt so coo­le Mög­lich­kei­ten, Vor­trä­ge zu hal­ten, die nicht nur aus Zah­len, Daten und Fak­ten bestehen.

Wie möchtest Du Menschen erreichen?

Der nächs­te Schritt ist das Wie: Wie möch­test Du Dein War­um kom­mu­ni­zie­ren, wie möch­test Du Men­schen begeistern?

Du kannst zum Bei­spiel Vor­trä­ge hal­ten und Kun­den­ge­sprä­che füh­ren. Oder, so wie ich, Coa­chings, Trai­nings und Büh­nen­auf­trit­te wäh­len. Du kannst ver­schie­de­ne Tools ein­set­zen, Requi­si­ten mit­neh­men,… Hier gibt es unend­lich vie­le Möglichkeiten!

Glau­be mir: Das pas­sen­de Wie zu fin­den, ist ein Pro­zess. Es ändert sich immer wie­der über die Jah­re – und es darf sich auch ver­än­dern! Das gilt für Dein Why, Dein How und Dein What. Sie dür­fen sich mit Dir ver­än­dern und Du kannst sie jeder­zeit anpas­sen. Wich­tig ist nur, dass Du Dich mit ihnen aus­ein­an­der­setzt, wenn Du raus auf Dei­ne Büh­ne gehst!

Was ist Dein Thema?

Wenn Du Dein Why und Dein How geklärt hast, geht es an Dein What: Was möch­test Du den Men­schen mit­ge­ben? Was ist Dei­ne Kern­bot­schaft, an die sich die Men­schen erin­nern sol­len, wenn sie aus einem gan­zen Tag vol­ler Unter­neh­mens­prä­sen­ta­tio­nen kommen?

Geh hier rich­tig tief in Dich! Wor­an sol­len sich die Leu­te erin­nern? Wel­ches Bild malst Du? Wel­che Geschich­te willst Du erzäh­len? Wel­che Emo­tio­nen willst Du wecken? Was ist der Unter­schied, was ist das Beson­de­re? Das ist so wichtig!

Bei mei­nem Kun­den fan­den wir z.B. am Ende eine Ana­lo­gie zu einem Film. So ist eine ganz ande­re emo­tio­na­le Bin­dung zu dem Unter­neh­men mög­lich, die man sich leicht mer­ken kann.

Glau­be mir: Krea­ti­vi­tät macht den Unter­schied. Emo­tio­nen und Wer­te machen den Unter­schied. Rei­ne Zah­len bedeu­ten auf dem Papier erst­mal nichts. Wenn ich Umsatz­zah­len höre, weiß ich noch nichts über die Kun­den­zu­frie­den­heit des Unter­neh­mens oder dar­über, wie gut es wirt­schaf­tet. Zah­len ohne Kon­text bedeu­ten nichts.

Wenn ich lang­fris­tig mit jeman­dem zusam­men­ar­bei­ten will, muss ich sei­ne Wer­te ken­nen: Ist die­se Per­son ver­trau­ens­wür­dig, ist sie ehr­lich? Auf die­ser emo­tio­na­len Basis kann Zusam­men­ar­beit statt­fin­den. Und das willst Du mit Dei­ner Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on schließ­lich erreichen.

Eine gute Unternehmenspräsentation braucht Zeit – und Übung!

Wenn Dein Gol­den Cir­cle steht, geht es natür­lich dar­um, Dei­ne Prä­sen­ta­ti­on dar­auf aufzubauen.

Wie viel Zeit habe ich? Wer ist mein Ziel­pu­bli­kum? Baue dem­entspre­chend Dei­ne Key­note-Prä­sen­ta­ti­on auf. Wenn Du Dir Beglei­tung wünschst, kannst Du Dir dafür einen Coach oder ein Grup­pen­pro­gramm zur Hil­fe nehmen.

Und dann – Du kennst es von mir – üben, üben, üben! Hol Dir Feed­back. Schau, was sich für Dich gut anfühlt. Pas­se Dei­nen Vor­trag an. Denn: Eine Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on ist nicht in 5 Minu­ten gemacht. Das wird lei­der oft ver­kannt. Es ist Zeit erfor­der­lich, wenn Du den Unter­schied machen willst!

Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung: In Dir steckt das Beson­de­re. Ich wün­sche Dir viel Spaß beim Herausarbeiten!

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