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Es gibt Neuigkeiten: Meine Vortragsschmiede und ich plaudere aus dem Nähkästchen 

Es gibt Neuigkeiten! Denn ich habe ein neues Branding, auf welches ich wirklich stolz bin. Hier erfährst Du, was es mit der Vortragsschmiede auf sich hat. Und außerdem spreche ich auch darüber, was mir schon alles so auf der Bühne passiert ist. Du wirst von wahren “Fuck-Up”-Momenten erfahren. Viel Spaß!

Die ganze Folge kannst Du Dir direkt hier anhören.

 

Mein neues Branding

Wenn Du mir schon länger folgst, dann kennst Du mein altes Logo: Mein Name mit einem Schmetterling (welchen manche für eine Blume hielten). Dieser sollte für die Transformation stehen, welche Du mit mir im Coaching durchlebst.

Kürzlich war ich am Potsdamer Platz spazieren und dachte über meinen Rebranding-Prozess nach, welcher mich nun schon ein gutes Jahr begleitet. Auf meiner Reise beschäftigte ich mich intensiv damit, welche Werte in meinem Branding vertreten sein sollen. Diese sind Klarheit, Direktheit und Power – denn diese Aspekte lebe ich auch auf der Bühne und in der Arbeit. Mir wurde schon oft gespiegelt, dass mein altes Branding dies nicht widerspiegelt.

Plötzlich kam mir das Wort „Vortragsschmiede“ in den Sinn. Menschen, die zu mir kommen, bringen ihr „Stück Gold“ meistens bereits mit. Ein Grundgerüst ihres Vortrags, ihr Know-How, ihre Inhalte, welche wir gemeinsam zu einem Schmuckstück schmieden. Wir formen es so, dass es wie angegossen zu Dir passt. Ringe, Ketten, Anhänger, oder sogar ganze Schwerter – das alles schmieden wir gemeinsam!

Im weiteren Verlauf ging es dann um die farbliche Umsetzung. Zuerst dachte ich daran, wieder einen Mauve-Ton zu verwenden, doch letztlich wurde es Schwarz, Gold und Weiß. Denn das bin ich! Ich habe schon vor Jahren Fotos machen lassen, in welchen ich schwarz trage und meine blonden Haare den Kontrast bieten. Diese Bilder passen also immer noch.

Eine befreundete Grafikerin (Andrea Schwedt LINK https://andreaschwedt.de/, welche ich an dieser Stelle von Herzen empfehlen möchte!) setzte das neue Logo dann direkt um. So konnte ich zur GSA-Convention Anfang September, bei welcher ich als Convention-Chair verkündet wurde, gleich meine neuen Visitenkarten mitbringen.

Ein Rebranding ist ein längerer Prozess. Meine Homepage wird jetzt nach und nach umgestaltet, meine Social-Media-Kanäle werden neu gestaltet und ich bekomme ein neues Büro-Schild. Alles Schritt für Schritt, wie bei der Ausarbeitung eines Vortrags auch!

Ich freue mich, wenn Du mit mir gemeinsam in der Vortragsschmiede an Deiner Präsentation feilst. Auch wenn ich mich mit Vorträgen und Bühnenauftritten bestens auskenne, geht auch bei mir mal was schief … Davon erfährst Du nun im zweiten Teil!

 

Auch bei mir läuft nicht immer alles glatt!

Vor kurzem flog ich für eine Moderation in die Schweiz. Ich nahm einen frühen Flieger, packte nur Handgepäck ein und trug so früh morgens meine Brille anstatt meine Kontaktlinsen. Diese tat ich gemeinsam mit einem scharfen ätherischen Öl, welches ich gerne nutze, in die für Flüssigkeiten vorgesehene Verpackung.

Im Zug auf dem Weg vom Flughafen zum Ort der Moderation wollte ich dann meine Kontaktlinsen einsetzen. Ich holte also meine Tüte mit den Flüssigkeiten hervor und fand alles darin buchstäblich „angefressen“. Das Etikett meines Nagellacks war nicht mehr zu lesen, denn das aggressive Öl hatte sich durch die Druckveränderung im Flugzeug quer durch das ganze Täschchen verteilt.

Meine Kontaktlinsen in ihrer Dose schienen mir sicher gewesen zu sein. Doch ohje, da täuschte ich mich gewaltig! Kaum versuchte ich sie einzusetzen, fing es wie verrückt an zu brennen. Nun möchte ich aber mit Eitelkeitsgründen nicht mit meiner Brille auf die Bühne gehen. Ich musste es also in Kauf nehmen, bei meiner Moderation nicht alles so genau sehen zu können.

Die größte Herausforderung dabei war, die Gewinner der Award Ceremony am zweiten Tag namentlich zu nennen. Es waren Menschen aus sieben verschiedenen Ländern, ich musste die Namen also wirklich vom Monitor ablesen. Doch es ging, ich konnte alles lesen! 

Hätte ich es nicht lesen können, wäre ich natürlich auch mit Brille auf die Bühne gegangen. Ich hatte in der Vorbereitung um ein Headset gebeten, doch auch das lässt sich mit einer Brille verwenden. Allerdings wurde mir dann kurz vor der Veranstaltung gesagt, dass ich doch ein Handmikrofon bekommen werde.

Ich hielt die Moderation auf Englisch und brauchte dafür meine Moderationskarten. Mit einem Handmikrofon gar keine so leichte Angelegenheit. Denn entweder entsteht eine Pause beim Umschlagen der Moderationskarten, oder man hält sich die Karten beim Sprechen ins Mikrofon direkt vors Gesicht. Das passiert auch mir als Profi hin und wieder!

Aber ich verfalle in einer solchen Situation nicht in Panik. Ich kann mit Handmikrofon auftreten und das Zeit war so groß, das Headset hätte von der Leistung nicht gereicht und die Menschen im hinteren Teil hätten mich dann nicht verstanden. Dann ist es wichtiger, dass die Veranstaltung gut läuft, als dass ich mein Headset bekomme. 

Auf dem Weg zur Moderation überraschte mich übrigens nicht nur das ätherische Öl. Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, dass es in der Südschweiz plötzlich 30 Grad hatte, die Veranstaltung in einem Zelt stattfand und auch meine Garderobe in einem Zelt untergebracht war. Sonst hätte ich mir wohl ein luftigeres Outfit eingepackt!

Und auch bei meiner Reiseroute hatte ich mich wohl nicht gut genug vorbereitet. Ich stieg an der Haltestelle aus, welche mir vom Schweizer Verkehrsunternehmen angezeigt wurde, als ich die Veranstaltungsadresse eingegeben hatte. Dort angekommen stellte ich dank Google Maps fest, dass ich einen längeren Schotterweg bis zur Hauptstraße zurück und dann an dieser Hauptstraße ohne Bürgersteig entlang gehen musste. Und das bei 30 Grad!

Und dann war die Person, welche mich abholen wollte, zu spät dran, da es Probleme auf der Straße gab. Ich setzte mich zum Warten in ein Café und aß die teuerste Pizza meines Lebens: 28 Franken!

Das sind zwar alles kleine Dinge, doch sie summieren sich. Und nun liegt es an der eigenen Einstellung, ob man sich davon aus der Ruhe bringen lässt und sich darüber aufregt, oder ob man gelassen bleibt. Denn wenn Du denkst „ich hab jetzt keine Lust mehr, die Moderation wird bestimmt auch schrecklich“ – dann wird es auch schiefgehen!

Ich entscheide mich dann lieber dafür, gelassen zu bleiben und fürs nächste Mal daraus zu lernen. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft genauer den Wetterbericht ansehen!

Letztes Jahr bei den Sisters of Comedy fragte ich alle meine Kolleginnen, ob ihre Headsets an sind, bevor sie auf die Bühne gingen und auch, ob sie wieder ausgeschaltet sind, wenn sie wieder runterkommen.

Nach der Pause war ich dran. Ich spielte einen Auszug aus „Alltagswahnsinn“ und ging voller Vorfreude auf die Bühne. Doch dann kam kein Ton! Denn ich habe meine ganzen Kolleginnen daran erinnert, doch ich selbst habe es vergessen … nun musste mir also mein Pianist „an die Wäsche“.

Auch hier stand ich wieder vor der Entscheidung, ob ich mich davon aus der Ruhe bringen lasse, oder ob ich der Sache gelassen gegenüberstehe. Ich blieb natürlich gelassen und machte dann noch einen Witz darüber. So etwas liebt das Publikum ja auch!

Und auch bei der Verkündung, dass ich Convention-Chair werde, lief nicht alles glatt. Ich dachte eigentlich, wir werden ein Interview führen. Doch stattdessen sollte ich eine Kurz-Speech auf der Bühne halten. Nun, auch da konnte ich spontan reagieren!

Solche Dinge passieren uns allen! Meinen Interviewgästen stelle ich gerne die Frage, was bei ihnen auf der Bühne schon so alles richtig schiefgelaufen ist. Im Podcast „Sisters of Comedy – nachgelacht” sammeln wir viele dieser Pannen und stellen immer wieder fest, dass wir daraus lernen können. Alles halb so schlimm![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]