Was guter Wein und Vorträge gemeinsam haben (Podcastfolge 119)

Was guter Wein und Vorträge gemeinsam haben

Über Wein wird gesagt “je rei­fer, des­to bes­ser”. Und dann ver­ra­te ich gleich, was die Gemein­sam­keit zu Vor­trä­gen ist: Es ist genau­so! Je häu­fi­ger ein Vor­trag gehal­ten wird, des­to bes­ser wird er.  

Und Du kennst sicher den Spruch “Du wirst nicht älter, son­dern bes­ser, wie ein guter Wein.”? Natür­lich müs­sen wir bei unse­ren Vor­trä­gen immer wie­der prü­fen, ob die Aktua­li­tät noch stimmt. Doch je öfter Du einen Vor­trag oder eine Prä­sen­ta­ti­on hältst, des­to bes­ser wird es.  

So ist es ja auch mit unse­ren Erfah­run­gen! Die gan­zen Inspi­ra­tio­nen, die ich wäh­rend eines Vor­trags­coa­chings habe, hat­te ich so nicht von Anfang an. Das ist im Lau­fe der Zeit gereift! 

 

Wie viel Erfahrung ist notwendig? 

Mei­ne Inspi­ra­ti­on für die­se Pod­cast­fol­ge fand ich in einem Social-Media-Post. Die Per­son warb für ihr Spea­ker­coa­ching. Das irri­tier­te mich, denn sie ist selbst noch gar nicht so erfah­ren auf der Spea­ker­büh­ne. Oft wird gesagt, man müs­se den eige­nen Kun­den nur einen Schritt vor­aus sein und selbst noch nicht so viel Erfah­rung mit­brin­gen. Das stimmt natür­lich auch – bedingt! 

Trotz­dem den­ke ich, dass es hier gut ist, eine gewis­se Erfah­rung auf der Büh­ne mit­zu­brin­gen. Ich selbst ste­he zwar noch nicht so lan­ge auf der Spea­ker­büh­ne, aber schon seit über 30 Jah­ren auf ande­ren Büh­nen. Ich habe aus Erfah­rung gelernt und weiß genau, um was es geht, wenn ich von “Büh­nen­ge­set­zen”, häu­fi­gen Feh­lern und Tech­nik­checks spre­che. Und auch ich rei­fe da noch stän­dig wei­ter.  

Die­se Erfah­run­gen gebe ich wei­ter und arbei­te an mei­ner Kern­kom­pe­tenz. Im Unter­schied zum Wein übri­gens – der liegt ein­fach nur rum und wird auto­ma­tisch rei­fer! Aller­dings kann Wein auch kip­pen. Und das pas­siert auch mit Vor­trä­gen, wenn sie zu lan­ge unan­ge­tas­tet blei­ben.  

Seit 30 Jahren den gleichen Vortrag halten? 

Ein Kol­le­ge erzähl­te mir neu­lich, dass er seit 30 Jah­ren die glei­chen Vor­trä­ge hält. Ich bin mir sicher, dass er die­se anpasst. Trotz­dem wäre mir das zu lang­wei­lig! Ich ste­he zwar genau­so lan­ge bereits auf der Büh­ne, doch mit sehr unter­schied­li­chen Pro­gram­men.  

2009 spiel­te ich mein ers­tes Solo-Büh­nen­pro­gramm “Me and Mr. Right”. Davon habe mich dann aber auch 13 Jah­re spä­ter wirk­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. Es war nicht schlecht! Doch mei­ne heu­ti­gen Pro­gram­me sind ganz anders gestal­tet.  

Ich berich­te nicht nur von mei­nen Erfah­run­gen, son­dern ich gebe auch die Geschich­ten mei­ner Kun­den mit rein. Bei­spiels­wei­se die Geschich­te mei­ner Kli­en­tin, mit wel­cher ich für ihren Vor­trag ein gan­zes “Pro­dukt­uni­ver­sum” erschaf­fen habe – inklu­si­ve emo­tio­na­ler, bekann­ter Musik, wel­che ein­ge­spielt wird und einem extra erstell­ten Video. Wir haben den Vor­trag rich­tig auf­ge­räumt, vie­les gestri­chen und eini­ges von den Foli­en geschmis­sen. Sie hat wahn­sin­nig tol­les Feed­back für die­sen Vor­trag bekom­men! 

Der schöns­te Moment ist, wenn ich mer­ke, wie mei­ne Kli­en­ten selbst anfan­gen zu lau­fen und mei­ne Tipps und Inspi­ra­tio­nen dann wei­ter­füh­rend anwen­den kön­nen. Ihre Syn­ap­sen sprin­gen an mit Ideen und Bil­dern und bekom­men bei mir ihren Klick für die Ver­än­de­rung. Das ist groß­ar­tig!  

 

Was Vorträge halten mit Käse zu tun hat 

Mei­ne Mis­si­on ist es, mehr Enter­tain­ment und mehr Neu­es in die Vor­trags-Welt zu brin­gen. Vie­le blei­ben dann doch im 0815-For­mat ste­cken. Doch auch der Käse, den wir zum Wein essen, wird immer mal wie­der neu erfun­den! Ich sehe so häu­fig neue Sor­ten und Kom­bi­na­tio­nen, die es frü­her nicht gab. So darf es auch bei den Vor­trä­gen sein! Die Leu­te wol­len was Neu­es sehen. 

Such Dir Unter­stüt­zung, damit Du aus der Mas­se her­vor­ste­chen kannst. Denn erin­ne­re Dich mal an die letz­te Kon­fe­renz, auf der Du warst. Wann haben die Leu­te ange­fan­gen, ihre Han­dys raus­zu­ho­len? Unser Ziel ist es doch, die Men­schen am Ball zu behal­ten und mit unse­rem Vor­trag zu begeis­tern. Dass sie zuhö­ren, neue Ideen und Impul­se haben. Und dann darf das Gan­ze wie ein guter Wein rei­fen!  

Siehst Du das auch so? Oder hast Du noch wei­te­re tol­le Meta­phern? Schick mir eine Mail an kontakt@sonja-gruendemann.de – ich freue mich! 

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