Intuition im Business als Basis guter Entscheidungen – Interview mit Saskia Winkler (Podcastfolge 123)

Intuition im Business als Basis guter Entscheidungen – Interview mit Saskia Winkler

Intui­ti­on im Busi­ness… Klingt erst mal irgend­wie unheim­lich. Aber eigent­lich ist die Intui­ti­on ein wich­ti­ges und hilf­rei­ches Tool. Genau dar­über spre­che ich heu­te mit Saskia Winkler.

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Wir tra­fen uns zum ers­ten Mal im Sep­tem­ber 2021 und dann noch­mal inten­si­ver bei einer Fort­bil­dung in 2022. 

Saskia ist Spea­ke­rin, Trai­ne­rin, Coach und Autorin. Ihr Exper­ten­the­ma ist Intui­ti­on und Bauch­ge­fühl. Außer­dem ist Saskia nicht nur Wirt­schafts­wis­sen­schaft­le­rin, Mut­ter und war TOP 100 CEO, son­dern auch eine Fern­seh­per­sön­lich­keit in den USA. Über den Vor­fall, war­um sie zur­zeit nicht mehr im Fern­se­hen ist, spre­chen wir natür­lich auch in die­sem Interview. 

 

Wie Saskia zum Thema Intuition und Bauchgefühl im Business kam:

Saskia hat über 20 Jah­re Pro­duk­te für erneu­er­ba­re Ener­gien ver­kauft, ein Unter­neh­men in dem Bereich auf­ge­baut und dann stieg sie ein­fach aus. Sie sagt selbst, dass ihr lang­wei­lig wur­de und sie das Gefühl hat­te, mehr, also etwas Inni­ge­res, Tie­fe­res, Sinn­vol­le­res, zu wollen. 

In der Welt­wirt­schafts­kri­se 2008–2011 funk­tio­nier­te alles, was Saskia mal im Stu­di­um gelernt hat­te, plötz­lich nicht mehr. So kam sie zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, stärk­te ihr Team und brach­te ihr Unter­neh­men gut durch die Kri­se. Sie wur­de oft gefragt, wie sie das geschafft hat­te. Ihre Ant­wort dar­auf lau­te­te: Intui­ti­on. Das leg­te die Basis dafür, dass sie sich auch beruf­lich ver­än­dern wollte. 

Um ihr Team zu stär­ken mach­te Saskia eine Coa­ching-Aus­bil­dung. Denn ihr war immer klar: Der Mensch ist der Schlüs­sel. Sie hat­te schon immer eine beson­ders stark aus­ge­präg­te Intui­ti­on in Bezug auf Menschen. 

Bei­spiels­wei­se hat­te sie auf einer Mes­se einen Ter­min mit einem schwe­di­schen Kli­en­ten, wel­cher ein Patent von ihr nut­zen woll­te. Gleich­zei­tig hat­te er aber von einem ande­ren Anbie­ter auf dem Markt gekauft. Er frag­te Saskia, ob er ihr Patent kos­ten­los nut­zen dür­fe. Ihr war gleich klar, dass er nicht von ihr kau­fen wür­de. Ihre Intui­ti­on sag­te ihr jedoch, dass sie ihm ver­trau­en kann. So stell­te Saskia dem Kli­en­ten ihr Patent zur Ver­fü­gung. Vier Jah­re spä­ter wur­de die­ser Kli­ent einer ihrer größ­ten Kunden. 

Woher kommt eine gute Intuition?

Saskia ist der Mei­nung, dass es zwei Aspek­te gibt, woher ihre Intui­ti­on kommt. 

Einer­seits heißt es oft, dass man zehn Jah­re in einem Gebiet Erfah­rung sam­meln muss, um eine rich­ti­ge und gute Ent­schei­dung zu tref­fen. Dazu kommt, dass Saskia ihr Leben lang eine gute Intui­ti­on hat­te, wel­che sich immer wei­ter ent­wi­ckelt hat. 

Ihre Eltern hat­ten kei­ne Zeit für ein Kind, so war Saskia von Anfang an auf sich allei­ne gestellt. Sie muss­te die Men­schen beob­ach­ten und lern­te dabei gut, wem sie ver­trau­en kann. 

Außer­dem ist Saskia ein sehr spi­ri­tu­el­ler Mensch und ver­bin­det ihre Erkennt­nis­se dar­aus auch mit dem Business. 

Neben der mensch­li­chen Intui­ti­on nennt Saskia als wei­te­re For­men die Busi­ness-Intui­ti­on oder die Büh­nen-Intui­ti­on. Ich bei­spiels­wei­se weiß sehr schnell, ob eine Geschich­te auf der Büh­ne funk­tio­niert oder nicht. Die Intui­ti­on speist sich aus der Erfahrung. 

Wir neh­men jeden Tag 11 Mil­lio­nen Bit an Infor­ma­tio­nen auf. Nur 0,1% davon ist in unse­rem Bewusst­sein, der Rest im Unter­be­wusst­sein. Wir fil­tern die Infor­ma­tio­nen, legen sie ab und haben in kla­ren und ent­spann­ten Momen­ten den bes­ten Zugriff darauf. 

Das führt im Umkehr­schluss dazu, dass wir in stres­si­gen Momen­ten viel­leicht an unse­ren Ent­schei­dun­gen zwei­feln, da sich unser Kopf ein­schal­tet und wir weni­ger auf unser Bauch­ge­fühl hören. 

Doch Saskia sagt, der Kopf hat auch recht, da er die Kon­troll­in­stanz für die Intui­ti­on ist. Das Ziel ist, eine Lösung zu fin­den, wel­che Kopf und Bauch­ge­fühl ver­eint. Denn so triffst Du rich­tig gute Entscheidungen!

Wer eine gute, intui­ti­ve Ent­schei­dung trifft, wird schnel­ler und hat dadurch einen gro­ßen Vorteil.

 

Wie ist Saskia auf die internationale Bühne gekommen?

Saskia war als Kind häu­fig in den USA. Außer­dem hat­te ihr Unter­neh­men dort einen Stand­ort, wel­chen sie ein­mal im Monat besuch­te. Die Ver­bin­dung in die USA bestand also schon lange. 

Spä­ter war sie auf vie­len Retre­ats in Ame­ri­ka und lern­te inter­es­san­te Men­schen ken­nen, wel­che ihre Fähig­kei­ten sehr schätzen. 

Auf einem Flug von Zürich nach Los Ange­les hat­te Saskia kurz vor dem Abflug die Visi­on eines bren­nen­den Trieb­werks. Sie über­leg­te sich, was sie tun soll­te. Bescheid sagen und von allen für ver­rückt gehal­ten wer­den? Oder nichts sagen und den gan­zen Flug mit ungu­tem Gefühl ver­brin­gen und viel­leicht ein Unglück erle­ben? Saskia ent­schied sich dafür, die Ste­war­dess dar­auf anzu­spre­chen, dass etwas nicht stimmt. Die­se frag­te ver­wun­dert, woher Saskia die­se Infor­ma­ti­on hät­te, denn es wür­de gera­de schon über­prüft werden. 

Neben Saskia saß ein ame­ri­ka­ni­scher Film­pro­du­zent, wel­cher die­se Sze­ne mit­be­kam und sie in sei­ner Show haben woll­te. So kam sie dazu, im ame­ri­ka­ni­schen Fern­se­hen auf­zu­tre­ten. Saskia ist davon über­zeugt, dass in die­sem Moment ihr Mut belohnt wur­de, not­falls ein gan­zes Flug­zeug anhal­ten zu wollen. 

Es erfor­dert Mut, der Intui­ti­on zu fol­gen. Mir ist so etwas selbst schon ein­mal pas­siert. 2012 war ins­ge­samt ein komi­sches Jahr. Zu allem ande­ren brach ich mir den Fuß. Als gera­de wie­der alles soweit ver­heilt war, fuhr ich mit dem Fahr­rad an der Als­ter ent­lang. Mir kam der Gedan­ke “Son­ja, alles, was Dir jetzt noch fehlt, ist ein Fahr­rad­un­fall”. Doch ich schob die­sen Gedan­ken zur Sei­te. Er kam wie­der, ich igno­rier­te ihn wei­ter. Als der Gedan­ke zum drit­ten Mal kam, war es auch schon so weit und ich fiel vom Rad. Seit dem höre ich auf sol­che Gedanken!

Saskia sagt, wir alle haben die­se intui­ti­ve Kraft und soll­ten sie nut­zen, gera­de im digi­ta­len Zeit­al­ter. Sie selbst hat­te im Febru­ar 2020 aus ihrer Intui­ti­on her­aus auf Online-Coa­chings umge­stellt und war so schon allen vor­aus, als im März der Lock­down kam. 

 

Wie Saskias Fernseh-Karriere endete

Saskia wur­de für einen gro­ßen Work­shop in Detroit gebucht und, wie damals üblich, extra dafür in die USA ein­ge­flo­gen. Im Flug­ha­fen bekam sie ein Pro­blem mit dem Zoll. Eigent­lich ist es not­wen­dig, für die USA ein Arbeits­vi­sum zu haben, außer ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein hat den Auf­trag ver­ge­ben, wie in Saski­as Fall. Doch auch das ist eine Grauzone. 

So fand sich Saskia zwi­schen 5 Zöll­nern, aus­ge­reist aus Euro­pa und noch nicht in die USA ein­ge­reist. Sie wur­de 6 Stun­den ver­hört, die Ein­rei­se wur­de ver­wei­gert und sie wur­de in Hand­schel­len zurück in ein Flug­zeug gebracht. 30 Stun­den spä­ter war sie dann wie­der zu Hau­se. Den Work­shop zog sie dann übri­gens online durch, um die Teil­neh­mer nicht hän­gen zu las­sen. Das wür­de sie wie­der­um heu­te nicht mehr tun!

So ende­te also Saski­as Kar­rie­re in den USA. Doch ihre Kar­rie­re in Deutsch­land und ande­ren Län­dern besteht wei­ter­hin sehr erfolg­reich fort!

 

Wie Du mit Saskia arbeiten kannst:

Jeder, der sich vor­stel­len kann, durch Saskia sein eige­nes Leben zu ver­bes­sern, zu viel im Ver­stand ist und mehr in die Intui­ti­on im Busi­ness kom­men möch­te oder sich mit sei­ner Intui­ti­on im Busi­ness noch ver­steckt, kann sich einen kos­ten­frei­en Ter­min bei Saskia buchen. 

Sie hilft Dir dabei, in Zukunft schnel­ler die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen tref­fen zu kön­nen, Dei­ne Kar­rie­re zu hal­ten oder wei­ter­zu­kom­men. Klick dafür ein­fach hier.

Ich kann Dir nur ans Herz legen, mehr mit Dei­ner Intui­ti­on zu arbeiten! 

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